Aktuelles aus dem Hortalltag
Wir wünschen Allen
einen guten Start in das neue Jahr 2026,
viel Gesundheit, erfüllte Vorsätze
und Kraft, um alle Hürden zu meistern.
Das Hortteam
Federn, Fell und Schuppen
In der 5. Ferienwoche haben wir uns auf die Spuren der Tierwelt begeben. Mit einem Ausflug an den Feuerturmteich starteten wir in die Woche. Bewaffnet mit Keschern und Lupendosen schauten wir uns zahlreiche Insekten, Grashüpfer und Schmetterlinge an. Die erhofften kleinen Fische konnten wir leider nicht entdecken. Dafür haben wir am nächsten Tag selbst Fische gebastelt. Mit einem Styroporschneider schnitten wir die Form aus. Bei der Arbeit mit dem heißen Draht mussten wir sehr gut aufpassen. Mit Farbe und jeder Menge Glitzer wurden die Fische bunt verziert und und durften dann natürlich auch mit nach Hause genommen werden. Beim Angelspiel testeten wir unsere Geschicklichkeit und ein paar schöne Geschichten über Fische luden uns zum entspannen ein.
Am Mittwoch hat uns eine kleine Wanderung zu einer lieber Tiermama in Bad Muskau gebracht. Frau Wolf pflegt liebevoll zahlreiche Tierarten und hat uns eingeladen mal bei ihr rein zu schauen. Ins Ziegengehege zu gehen war nicht allen Kindern ganz geheuer, umso mehr Streicheleinheiten bekamen dafür die Häschen ab. Die Seidenhühner und Laufenten waren für die Kinder toll zu beobachten, als der Truthahn aber plötzlich um die Ecke schrie, haben sich einige ganz schön erschrocken. Zum Glück war das Türchen zu. Frau Wolf gab uns sogar noch einen ganzen Haufen Wachteleier mit und so konnte jeder nach dem Mittagessen selbst so ein Miniei probieren.
Besonders viel Kreativität zeigten die Kinder am „Phantasietieretag“. Nachdem wir uns über Einhörner, Drachen und Wolpertinger ausgetauscht hatten, war der Tisch schon mit Bastelmaterial vorbereitet. Die Kinder malten und bastelten neben einer „Katzeule“, einem „Schweinhorn“ und einer „Entiraffe“ zahlreiche weitere verrückte Tiere mit noch verrückteren Namen.
Als Wochenabschluss zog es uns dann nach Görlitz. Im Naturkundemuseum bekamen wir eine Führung zu den verschiednen Tierarten unserer Heimat und konnten ein kleinen Gruppen noch an einem Kreativangebot teilnehmen. Nach einer Mittagspause im Grünen ging es wieder zurück nach Bad Muskau. Eine tierisch gute Ferienwoche!
„Eine verrückte Woche“
2. Ferienwoche vom 7.7. - 11.7.2025
In dieser Woche haben wir einige Ideen der Kinder aufgegriffen.
Da uns das Wetter am Montag einen Strich durch die Rechnung machte, ging es in die Turnhalle. Bei einem Parcour und Zielwerfen konnten die Kinder ihre Geschicklichkeit testen. Eine Schaukel und eine Wippen in der Turnhalle? Ja, das geht und hat den Kindern viel Spaß bereitet.
Am Dienstag stand der lang ersehnte Zockertag auf dem Programm. Die Kinder konnten kleine Spielkonsolen, sowie andere Spiele mitbringen. An Playstation, Nintendo DS, Gameboy, X-Box etc. konnten unterschiedliche Spiele ausprobiert werden.
Eine Wanderung durch den Park haben wir am Mittwoch unternommen.
Viele Kinder halfen am Donnerstag bei den Vorbereitungen für die Kostümparty mit, die am Freitag ein voller Erfolg und ein toller Abschluss unserer „Verrückten Woche“ war.
Natur pur, so starteten wir unsere erste Ferienwoche
Trotz der enormen Temperaturen, konnten wir unsere Parkbegehungen, mit genügend Trinken im
Gepäck, beginnen.
Auf nach Polen ging es am Montag und sind zum Start der Woche auf den polnischen Spielplatz
gelaufen. Nach einer kleinen Wanderung besuchten wir den Tag drauf, die Maiwiese im Bergpark.
Dort konnten wir im Schatten spielen und entspannen. Diabolos und Seifenblasen kamen zum
Einsatz und wurden gut genutzt. Unser Highlight der Woche war unsere Sonderfahrt ,mit dem
bekannten „Kromlauer Blütenexpress“. Wir wurden 9:30 vom Hort abgeholt und das Staunen,
einiger Kinder, war recht groß. In Kromlau angekommen, gab es den ersten Stopp an der
bekannten Rakotzbrücke. Himmel und Hölle durften zum besichtigen nicht fehlen und unsere
Pausen, füllten wir mit kleinen Snacks, Mittagessen und zum Abschluss mit einem Eis, bis es
wieder zurück mit dem Blütenexpress Richtung Hort ging.
Weiter lernten wir den Badepark kennen und sammelten die ein oder anderen Naturmaterialien.
Am Freitag, haben wir unsere Schätze der Woche begutachtet und verbastelt.
Mit selbst gemachten Kräuterwaffeln und Kräuterwasser, haben wir die Woche
ausklingen lassen.
Ein typischer Montag im Wald - Waldwoche in den Sommerferien
So zwischen 7:45 und 8:00 Uhr trudeln nach und nach 20 Kinder am Waldrand ein. Herr Wolf und Frau Breitenstein warten schon. Nach einem kleinen Marsch durch den Wald, bepackt mit allerhand Seilen, Decken, Tarps, einem Wasserkanister und persönlichen Rucksäcken landen wir an unserem Lieblingsplatz: dem Ziegenberg. Zwischen den Bäumen findet jeder einen Platz zum frühstücken. Kurz später treffen sich alle auf dem großen Tarp und gemeinsam besprechen wir die Regeln. Im Anschluss gehen alle zusammen die Grenzen unseres Gebietes ab, in welchem die Kinder sich frei bewegen dürfen. Nach einem kleinen Geburtstagsständchen für gleich 2 Kinder dürfen die Kids sich auf Abenteuertour begeben. In kleinen Gruppen sieht man sie, ihr Zeug von Ort zu Ort tragen, bis sie einen Platz gefunden haben, mit dem alle zufrieden sind. Das kann schonmal ein paar Stunden dauern und am nächsten Tag nochmal verworfen werden, aber für eine ganze Woche soll der selbst eroberte Platz auch so perfekt wie möglich sein. Holz wird geschleppt, Laub gesammelt, Decken drunter gelegt und drüber geworfen, die Kinder arbeiten eifrig an ihrem kleinen Feriendomizil für diese Woche.
Dann tasten sich die ersten Kinder so langsam Richtung Räderschnitza voran. „Iiih, eine Spinne, ooooh, ein Frosch“ und schon steht der erste im Wasser. Die Kinder, welche schon öfter dabei waren haben vorsorglich ihre Wasserschuhe schon angezogen. Die ersten Kinder im Wasser haben daran noch nicht gedacht, also spannt Herr Wolf erstmal ein Seil als Wäscheleine und Frau Breitenstein besorgt fix noch ein paar Wechselsachen, damit die Kinder erstmal was trockenes anziehen können. Dann ist auch schon Mittagszeit. Danach wird es unabgesprochen ruhiger. Einige Kinder sitzen auf der Decke und schauen sich Waldbücher an, einige sitzen in kleinen Gruppen in ihrem Lager und quatschen, manche sitzen bei uns und probieren sich mit dem Schnitzmesser aus. Die viele frische Luft macht kaputt, aber die Zeit verfliegt und unser erster Tag im Wald ist auch schon rum.
Bei Besuchen von Herrn Erkner und Herrn Strotka an anderen Tagen im Wald konnten wir viel interessantes über die Tierwelt erfahren. Auf Wanderungen in alle möglichen Richtungen konnten wir die Umgebung noch genauer kennenlernen. Den Freitag haben wir wieder am Sauenloch in Gablenz verbracht und waren dem Biber vom Gefühl her noch viel näher als bisher.
Eine gleichermaßen spannende, wie auch entspannende Woche liegt hinter uns und wir freuen uns auf die Wiederholung im nächsten Jahr.






